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Mai 2019

Werte Newsletter - Leser,

Neu im Verleih zu finden, sind folgend Medien

DVD und Onlinemedium "Industrialisierung"

Die DVD „Industrialisierung“ gibt einen Überblick und bildet mit dem zweiten Teil „Soziale Frage“ eine Unterrichtseinheit zu dieser geschichtlichen Epoche. Sie erklärt die Industrielle Revolution ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft und weist auf die sozialen Folgen hin. Am Beispiel der entstehenden Textilindustrie Englands macht der Film Prozess und Merkmale der Industrialisierung deutlich. Mit der Erfindung der ersten voll funktionsfähigen Dampfmaschine durch James Watt zeigt der Film die Revolutionierung der Antriebstechnik für Maschinen, Anlagen und im Verkehr. Er beleuchtet deren Bedeutung an den Beispielen Eisenbahn und Streckennetze. Diese Entwicklung charakterisiert auch die Geburtsstunde der Industrialisierung in Deutschland mit Schwerindustrie und Bergbau. Krupp und die Schwerindustrie sowie der Bergbau und dessen Arbeitsbedingungen im Ruhrgebiet, dem Saarland oder Schlesien bilden weitere Beispiele. Im Folgenden geht die DVD auch auf den Strukturwandel in der Landwirtschaft ein und stellt die Schritte zu moderner Agrarproduktion dar.

DVD und Onlinemedium "Soziale Frage"

Die DVD „Soziale Frage“  beschäftigt sich mit dem Thema Industrialisierung und deren sozialen Folgen. Beginnend mit der Massenproduktion der englischen Textilindustrie, über den Siegeszug der Dampfmaschine, bis hin zum Aufschwung der Schwerindustrie und des Bergbaus in Deutschland beschreibt der Film die durch die Industrielle Revolution ausgelösten strukturellen gesellschaftlichen Veränderungen. Anschaulich werden Elend und Armut der Arbeiterfamilien dargestellt. Die DVD skizziert die ersten Ansätze von Wohlfahrt und Fürsorge der Kirchen und einzelner Fabrikanten und berichtet von wachsendem Unmut, Aufständen, Maschinensturm sowie den ersten wilden Streiks. Ein weiteres Kapitel setzt sich mit dem entstehenden Marxismus und der Theorie von Karl Marx und Friedrich Engels auseinander. Der Film beschreibt die zunehmend organisierte Arbeiterbewegung in Deutschland, vom Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein bis hin zur Gründung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der SPD. Er zeigt den Entstehungsprozess gemeinsamer Interessenvertretung der Arbeiter in Gewerkschaften, das Erkämpfen des Streikrechts und wie Verbesserungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen erreicht wurden. Schließlich geht die DVD noch auf die Bismarcksche Sozialgesetzgebung als Grundlage des heutigen Sozialsystems ein.

Zwischen Camelot und Wartburg 

Kategorie:  Kultur- und Literaturgeschichte / König Artus - Mythen /  Mittelalterliche Malerei

Inhalt:                  

Wer war König Artus? Der Nimbus des Geheimnisvollen umgibt jenen sagenhaften Herrscher Britanniens und die Ritter seiner Tafelrunde. Die Wurzeln des Mythos finden sich in Südengland, wo bis heute zahlreiche Orte beanspruchen mit der Sagengestalt in Zusammenhang zu stehen. Die Artus-Begeisterung greift im 12. Jahrhundert auf den europäischen Kontinent über, wo Chretien de Troyes den Grundstein für die Tradition des abendländischen Ritterromans legt und Hartmann von Aue den deutschen Artusroman begründet. Sein Iweinroman wird zur Vorlage für die erste höfisch-profane Wandmalerei im deutschen Sprachraum. Artus gilt als Typus des idealen Herrschers und Inbegriff ritterlicher Tugend. Kunstgeschichtlich gehört er zu den "Neun guten Helden" die in mittelalterlichen Rathäusern die Stadtväter zu einer gerechten Regentschaft ermahnen sollen. Länderübergreifend entstehen sogenannte "Artus-Höfe". In diesen idealisierten Gebäuden pflegt die reiche bürgerliche Oberschicht den Kult der Tafelrunde. Eine erstaunliche Verbindung baut sich zur Wartburg auf. Landgraf Hermann I. lud zu einem besonderen Artusfest ein. Auf seinem "deutschen Camelot" fand ein legendärer "Sängerwettstreit" statt, bei dem die Elite der mitteldeutschen Artus - Dichter um ihren gesellschaftlichen Rang stritt. Folgen Sie uns nach Südengland zu den mythischen Artus-Stätten. Erfahren Sie die Magie und die wahre Geschichte dieser Orte. Entdecken Sie wie die Artus - Euphorie im deutschen Sprachraum kunstgeschichtliche Zeugnisse hervorbrachte, die es ohne den sagenhaften König aus Britannien so wohl nie gegeben hätte.

Landgräfin Elisabeth 

Kategorie: Kirchen- und Kunstgeschichte / Biografie /  Mittelalterliche Malerei

Landgräfin Elisabeth - Die Geschichte eines Herrscherhauses (Film 1)

Inhalt:  

Die Lebensgeschichte der Königstochter Elisabeth von Ungarn hätte es ohne das Thüringer Adelshaus der Ludowinger so nicht gegeben. Aus politischem Kalkül wurde sie früh versprochen und bereits im 5. Lebensjahr nach Eisenach gebracht. Sie wohnte auf den Residenzen ihrer künftigen Familie, insbesondere auf der Wartburg. In Ludwig IV.  sollte sie einen Gemahl finden, der ihr soziales Engagement und ihre zunehmend asketische Lebensweise tolerierte und verteidigte. Ihr Leben wurde jedoch am stärksten von ihrem Beichtvater Konrad von Marburg  beeinflusst. Nach Ludwigs frühem Tod  verließ sie Thüringen und ging zu ihm nach Marburg. Unter seiner geistlichen Führung legte sie dort ihren Adelstitel ab und gründete ein Hospital. Elisabeth ging den kompromisslosen Weg von einer hochrangigen Reichsfürstin zur einfachen  Spitalschwester, die Kranke pflegte. Sie starb im Alter von 24 Jahren. Die Ludowinger bauten in ihrer 117jährigen Geschichte die Thüringer  Landesherrschaft aus. Zu Elisabeths  Lebzeiten stand  das Fürstenhaus in der Blüte  seiner Macht. Der Tod ihres  Gemahls gilt als der Beginn des  Niedergangs der Ludowinger-Dynastie im Mannesstamme. Als Folge der Erbstreitigkeiten erhielt Heinrich I. die hessischen Besitzungen. Er gilt als der erste hessische Landgraf und seine Großmutter, die Heilige Elisabeth, als die Stamm - Mutter des hessischen Fürstenhauses.

Landgräfin Elisabeth - Eine Familiengeschichte (Film 2)

Film 2 ist nur für den Schulunterricht bestimmt und nicht im Handel erhältlich (siehe "Medienbestellung").

Inhalt:  

Der 2. Film wendet sich mehr an ein jüngeres Publikum. Anhand des 23teiligen Elisabeth-Bilderzyklus des Lübecker Heilige-Geist-Hospitals und der Glasmalereien in der Marburger Elisabethkirche werden nachweisliche und legendenhafte Begebenheiten beschrieben. Mittels dieser Bilder und der Originalstätten in Thüringen und Hessen wird die 800 Jahre alte Geschichte dieser hochrangigen Reichsfürstin erzählt, die konsequent den Weg hin zur einfachen Spitalschwester ging. Die Bedeutung der Thüringer Landgrafen wird hier kürzer behandelt (Laufzeit: 17 Min.).

Bald auch als Onlinemedium.

Sollten Sie Anregungen oder Wünsche zu Anschaffungen von Medien haben, können Sie jederzeit auf mich zukommen. Gern beschaffe ich Ihnen auch Ansichtsmaterialien und -medien.


Sandra Lehrig
Medienzentrum Greiz